Viele Leute versuchen auf verschiedenste Arten, im und mit dem Internet möglichst schnell möglichst viel Geld zu verdienen. Da dies auf dem normalen und ehrlichen Weg, wenn überhaupt, nur durch sehr gute Ideen oder Fleiss und Hartnäckigkeit möglich ist, versuchen immer mehr Anbieter mit immer dreisteren Methoden (meist unerfahrene) Internetnutzer um ihr Geld zu bringen. Internetbetrug und Abofallen sind derzeit in aller Munde, und scheinen trotzdem immer noch den Internetabzockern sehr viel Geld einzubringen.
Vor nicht allzu langer Zeit waren es noch recht exotische Geschichten, wenn man erzählt bekam dass ein Bekannter eines Freunds durch Internetbetrug um einige Euros gebracht wurde. Mittlerweile kennen viele Surfer die Machenschaften der Seitenbetreiber leider zu gut, die für dubiose, angeblich abgeschlossene, Abos und Ähnliches irgendwelche Rechnungen und Drohungen verschicken, und so ihr angeblich verdientes Geld eintreiben wollen.
Findet man tatsächlich so eine Rechnung im Postkasten oder Postfach, empfiehlt nicht nur die Verbraucherzentrale Hamburg, bei jeglicher Art von Internetabzocke:
Zahlen Sie nicht – Bleiben Sie stur – Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen !
In der Regel bauen die Betreiber der Abofallen auf eher unerfahrene Internetnutzer. Diese scheinen sich leichter von Versprechungen nach allerlei Kostenlosem animieren zu lassen, ihre persönlichen Daten preiszugeben. Schicken sie ihnen dann Rechnungen, oder setzen sie mit Mahnungen und Drohungen unter Druck, sind sie oftmals überfordert, wissen vielleicht nicht mehr genau ob sie nicht doch einen Vertrag abgeschlossen haben, und zahlen wohlmöglich die ungerechtfertigten Forderungen.
Denn natürlich, es gibt auch seriöse und kostenpflichtige Angebote in vielen Bereichen. Doch bei denen kann der Internetnutzer es im Normalfall unmöglich übersehen, dass er etwas kostenpflichtiges abschließt oder in Anspruch nimmt.
Deshalb bleibt der genannte Hinweis der beste: Nicht aus der Ruhe bringen lassen. Im Zweifelsfall die Verbraucherzentralen bemühen, um in Erfahrung zu bringen ob der entsprechende Anbieter schon öfters negativ als Abofalle und Internetabzocker aufgefallen ist.
Bei der Gelegenheit kann man auch gleich aktiv werden und mithelfen, den Betrügern das Handwerk zu legen. Auch hier hat die Verbraucherzentrale Hamburg eine Liste online, auf der eine Vielzahl von Abofallen aufgeführt sind, und etliche Hinweise, wie man sich am besten gegen sie wehrt. Oft ist der beste Weg dafür, sich bei den jeweiligen Banken zu beschweren, bei denen die Anbieter ihre Konten haben.
Auch ansonsten bleibt es dabei: Wer sich im Internet vernünftig verhält, kann solchen Problemen gelassen ins Auge sehen.