Spätestens seit der Meldung, dass Mozillas Browser “Firefox” in Deutschland erstmals mehr Nutzer hat als der Internet Explorer aus dem Hause Microsoft, ist klar, dass Internetnutzer sich bewusst mit der Wahl eines Browsers auseinandersetzen. Viel deutlicher ist aber auch: es gibt nur mehr als den auf Windows-Systemen vorinstallierten Internet Explorer. Der Markt ist vielfältig und jeder sollte sich einen Blick über den Internet Explorer hinaus gönnen.
Der bereits erwähnte Firefox von Mozilla hat es in seiner erst dritten komplett neuen Version (genauer Version 3.5) geschafft, dem Internet Explorer, welcher bereits in der achten Auflage verfügbar ist, den Rang abzulaufen.
Schon früher war Firefox dem “IE” in Sachen Extras und Benutzerfreundlichkeit überlegen, als er längst das “Tabbed Browsing” (mehrere Internetseiten in nebeneinander angeordneten Registerkarten) anbot, während der IE 6 diese Funktion vermissen ließ. Microsoft zog nach, während Mozilla weiter innovativ vorausschritt.
Die Beliebtheit Firefox gegenüber resultiert aus seiner intuitiven Gestaltung und den nahezu unüberschaubaren Möglichkeiten, sich Firefox auf die eigenen Bedürfnisse hin anzupassen und zu erweitern: Rechtschreibprüfung, Einbindung von Twitter, Feedreadern oder Mausgesten: Firefox lässt den Nutzer aus einem bereits hervorragenden Programm in simplen Schritten Stück für Stück das auf den Leib geschneiderte Werkzeug zum Surfen im Internet machen.
Selbstverständlich lässt sich das Design auch ändern, damit jeder sein Firefox voll ausgestalten kann.
Die Flut der Erweiterungen ist unbegrenzt, da Firefox ein offenes Programm ist und jeder seine Erweiterung anbeiten kann. Das Warten auf neue Versionen wird nebensächlich, da jeder, der dazu in der Lage ist, Firefox eine neue Funktion beibringen kann.
Aber auch abseits von Mozillas “Fuchs” gibt es nützliche und interessante Alternativen zum IE.
Der skandinavische Browser Opera hat bereits viele Funktionen integriert, die bei Firefox hinzugefügt werden können: beim Öffnen einer neuen Registerkarte erscheint eine simple Übersichtsseite mit neun großen Felder zum schnellen Aufrufen der neun wichtigsten Seiten, die der Nutzer vorher festlegt und stets neu definieren kann. Bereist erwähnten wurden die Mausgesten: grundlegende Funktionen wie das Aktualisieren einer Seite oder das Öffnen einer neuen Registerkarte müssen nicht über Knöpfe oder Tastaturkommandos aufgerufen werden. Man hält einfach die rechte Maustaste gedrückt, vollführt eine einfache Bewegung mit der Maus (z.B. vor-zurück) und Opera erkennt das Kommando und führt es aus.
Der Suchmaschinen-Riese Google hat erst vor krzem einen schlanken, sehr schnellen Brwoser veröffentlicht: Chrome, dessen Devise schlanke Aufmachung und unkomplizierte Navigation sind. Auch hier gibt es eine Schnellwahl anhand großer Felder. Chrome reagiert zudem blitzschnell auf die Eingabe im Adressfeld: wird statt einer üblichen Internetadresse ein Suchbegriff eingegeben, führt Chrome sofort eine entsprechende Suche bei Google aus und führt den Nutzer zur Ergebnisseite.
Mit der Nennung dieser Browser sind die Möglichkeiten längst nicht ausgeschöpft, Apple bietet den hauseigenen Browser Safari seit Neuestem für Windows an. Des weiteren gibt es Brwoser wie Maxthon, SeaMonkey oder den SlimBrowser.
Jeder sollte es sich gönnen, eine kurze Recherche anzustellen, um den passenden Browser zu finden. Einmal Test-Surfen ist es allemal wert und im immer komplexer werdenden Internet sollte allem voran der Browser fit sein und sich “gut anfühlen”, damit das Surfen noch mehr Spaß macht.
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