Wenn Apple ein neues Gerät auf den Markt bringt, ist die Aufmerksamkeit der Presse und der potentiellen Kunden sehr groß. Das war bei diversen Geräten der iPod-Geräten, bei den MacBooks und natürlich beim iPhone so. Auch das iPad sorgt wieder für einen Hype, aber was kann das Gerät wirklich?
Wer an Apple denkt, der denkt an iPod, an die schicken Notebooks iBook und MacBook sowie an das iPhone. Jetzt hat der Design-Avantgardist einen neuen Computer entwickelt, der aber mehr als ein Computer ist. Manche bezeichnen das iPad nur als größeren iPod touch, aber das Gerät hat einiges mehr unter der Haube.
Das iPad ist ein Tablet-Computer, der ein berührungsempfindliches Display besitzt. Das besondere daran ist, dass in dem nur 13,4 mm dickem Gehäuse auch noch ein Akku Platz findet. Mit bis zu 10 Stunden Betrieb ist das iPad auch für den mobilen Gebrauch geeignet. Das Display ist etwa 24,6 cm (9,7 Zoll) groß und von gewohnter brillanter Qualität. Ein berechtigtes Manko ist die spiegelnde Oberfläche, die eine Nutzungs des Geräts außerhalb und bei starker Sonneneinstrahlung sehr erschwert.
Ausstattung des iPad
Die Eingabe von Text, Befehlen und Internetadressen erfolgt über eine virtuelle Tastatur auf dem Display. So schnell Tippen wie auf einer externen Tastatur schafft man nicht, aber Übung macht den Meister und schnell gewöhnt man sich an diese Art der Eingabe. Ansonsten beinhaltet das iPad alles, was man von einem Computer auch erwartet und noch einiges mehr. Im ca. 42×19 cm großen gerät arbeitet ein 1 GHz Prozessor von Apple, bis zu 32 GByte Flash-Speicher zum Speichern von Videos, Bildern und Büchern, WLAN, Bluetooth usw. Darüberhinaus sind Beschleunigungsensoren und GPS eingebaut; außerdem lassen sich gegen Aufpreis 3G-SIM-Karten für den Datenverkehr über das Mobilfunknetz einsetzen.
Das iPad unterstützt H.264 Videos mit bis zu 720p und 30 Bildern pro Sekunde sowie die meisten anderen Video- und Grafikformate. Auch lassen sich Microsoft Office Formate wie doc und docx anzeigen.
Beim Thema Software scheiden sich die Geister. Zwar stehen ca. 200.000 Apps (kleine und große Programme, die etxra für das Apple Betriebssystem für iPod touch, iPhone und das iPad programmiert wurden) zum teils kostenpflichtigen Download bereit, aber darüberhinaus wird es schwierig, an zusätzliche Programme zu kommen. Eine Möglichkeit gibt es aber trotzdem: Wie schon beim iPod touch und beim iPhone kann auch auf das iPad ein Jailbreak angewendet werden, der das Betriebssystem auf dem iPad empfänglich macht für zusätzliche, auch homebrew genannte Software macht. Das sollte aber nur mit größter Vorsicht in Betracht gezogen werden, da damit die Garantie verloren geht.
Zubehör gibt es auch reichlich. So bspw. eine kabellose Tastatur und eine Dockingstation ( Apple iPad Dock ) sowie einen Apple iPad Dock-Connector zum Anschluss des iPads an ein externes Display.
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