Schöne Bilder sind Erinnerungsstücke, die man nicht missen möchte, doch leider ist es nicht so einfach, ein schönes Foto zu schießen. Dazu gehört nicht nur ein gewisses Talent, etwas Zufall, eine Prise handwerkliches Können, sondern vor allem das richtige Equipment. Gerade im Bereich von Digitalkameras ist die Vielfalt an Produkten mittlerweile unüberschaubar und die meisten Kunden fühlen sich überfordert. Um beim Digitalkamerakauf trotzdem fündig zu werden, lohnt es sich, die folgenden Tipps zu beachten.
Einer der größten Irrtümer unter Privatanwendern ist die Annahme, dass eine Kamera, die möglichst viele Megapixel bzw. eine möglichst hohe Auflösung besitzt, auch gleich besonders gute Fotos macht. Dies mag vielleicht Mitte des letzten Jahrzehnts nicht ganz falsch gewesen sein, als die Kamerahersteller schon froh waren, dass ihre Kameras die Megapixelmarke geknackt haben, aber mittlerweile gilt es dieses Kriterium zu hinterfragen.
Denn nur weil ein Chip möglichst viele Punkte darstellen kann, heißt dies noch lange nicht, dass er auch gute Bilder macht. Die Hersteller neigen nämlich inzwischen dazu, die Megapixelzahl permanent zu erhöhen, aber dies nutzt nichts, wenn im Gegenzug der Chip, der das Bild einfängt, immer kleiner wird. Dies hat nämlich zur Konsequenz, dass die Bilder nicht besser werden, sondern z.B. anfälliger für ein Bildrauschen werden.
Tipp 1: Für den Otto-normal-Verbraucher reichen Kameras mit ca. 10 Megapixel vollkommen aus. Mehr Megapixel bedeuten nicht, dass das Bild besser wird.
Genauso wichtig wie eine gute Auflösung ist es, dass das Bild rechtzeitig geschossen wird und man nicht den schönsten Moment verpasst, weil die Kamera zu langsam ist. Deshalb sollte man unbedingt die Herstellerangaben hierzu sich anschauen.
Tipp 2: Schauen Sie sich die Auslöseverzögerungszeiten der Kamera an. Dabei gilt je kürzer, umso besser.
Achten Sie auf den von der Kamera verwendeten Speicherkarte, denn je nach dem welcher Typ von der Kamera gelesen werden kann, wird das Kaufen eines größeren Speicherchips richtig teuer. Auch sollten Sie darauf Wert legen, dass Ihr PC oder etwaige andere Abspielgeräte, die sie später einmal z.B. für eine Diashow verwenden möchten, in der Lage sind, die Speicherkarten zu lesen.
Tipp 3: Achten sie auf den Preis und die Komptabilität der Speicherkarten der Digitalkamera.
Im nächsten Teil der Digitalkameratipps erfahren Sie, was man hinsichtlich des Zooms, des Akkus und vielem mehr bei einem Kauf einer Digitalkamera beachten sollte.
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Foto by puuikibeach (CC BY, flickr.com),