Meist kommen sie in Verbindung mit einem Trojaner über das Internet oder über eine externe Datenquelle auf den PC: Keylogger. Den meisten Nutzern ist nicht bekannt, was sich hierhinter verbirgt und noch viel weniger weiß der normale PC-Besitzer, was man gegen einen Keylogger unternehmen kann.
Unterschiedliche Daten gibt ein Nutzer Tag für Tag auf dem PC mittels der dafür vorgesehenen Tastatur ein. Dabei werden hierüber sowohl relativ belanglose Daten wie z.B. Suchmaschinenanfragen als auch sehr sensible Daten wie z.B. die Passwörter für das Onlinebanking oder für verschiedene Onlinewarenhäuser eingegeben. Vor allem auf letztere Daten zielen sogenannte Keylogger ab.
Sie geraten meist als Teil eines Computerwurms auf den PC und sorgen dafür, dass Kriminelle auf die Tastaturdaten des Rechners zugreifen können. Wenn der Kriminelle jetzt noch weiß, zu welchem Zeitpunkt und vor allem auf welcher Webseite die Daten eingegeben wurden, ist es recht simpel, die Passwörter zu missbrauchen.
Wer dies verhindern möchte, hat zwei Optionen: Zunächst einmal sollte er verhindern, dass überhaupt Schadsoftware auf den PC gelangen kann, weshalb man z.B. über eine aktuelle Antiviren- und Sicherheitssoftware verfügen sollte. Eine weitere Möglichkeit, sich speziell vor Keyloggern zu schützen, bietet die Software Keyscrambler.
Diese Software sorgt dafür, dass die Daten der Tastatur verschlüsselt werden und nur noch von Programmen entschlüsselt werden können, die hierauf ein Anrecht haben. Dies macht es Kriminellen erheblich schwerer, diese Daten auszulesen. Dabei merkt man als Nutzer nach der Installation in der Regel nichts vom Einsatz der Software.
Keyscrambler ist kostenlos für Privatanwender erhältlich. Außerdem gibt es noch zwei Premiumversionen, die 29,99 bzw. 44,99 $ kosten. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, sollte über den Download dieser kostenlosen Software nachdenken.
Verwandte Artikel: