Man mag es kaum glauben, trotz zahlreicher Versuche von Microsoft, dass Betriebssystem Linux unschädlich zu machen, feiert das System in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag und ist gerade im professionellen Bereich erfolgreicher denn je. Doch wie kam es hierzu und taugt das System für Privatanwender?
Manch einer denkt beim Betriebssystem Linux an ein System, das hauptsächlich von Nerds verwendet wird und den Privatanwender überfordert. Trotz dieser Abneigung mancher gegenüber diesem System, haben die meisten schon ohne es zu merken einmal mit Linux gearbeitet, denn Linux besitzt einen großen Vorteil z.B. gegenüber Windows: Es kann auf fast allen Platformen eingesetzt werden, weswegen z.B. Navigationsgeräte von TomTom oder Smartphones mit Linuxsoftware arbeiten.
Inzwischen ist Linux fest am Markt etabliert, was nicht unbedingt im Jahr 1991 zu erwarten gewesen wäre, denn 1991 begann das Projekt eher als Hobby des finnischen Programmierers Linus Torvalds. Dass aus Linux mehr als nur ein Hobby wurde, lag an zwei Dingen: Zum einen gab es 1990 kein freies und vollständiges Betriebssystem mehr auf dem Markt und zweitens begann die damalige „Web“community gefallen hieran zu finden. Dies führte dazu, dass Linux rasch weiterentwickelt und mit immer Software ausgestattet wurde. Auch verbesserte sich die Hardwarekompabilität recht schnell.
Heutzutage ist Linux vor allem im Serverbereich im Einsatz und wird besonders wegen seiner großen Flexibilität von den Profis geschätzt. Auch Privatanwender nutzen verstärkt Linux, wobei der große Durchbruch trotz der Befürchtungen von Microsoft nie gelang. Trotzdem kann man es durchaus einmal wagen Linux auf dem heimischen Rechner einzusetzeb, denn die Software ist mittlerweile auch für Windowsnutzer bedienbar geworden. Vor allem aber besitzt Linux interessante Programme wie z.B. das Grafikprogramm Gimp oder den Multimediaplayer VLC, die mittlerweile selbst bei Windowspcs sehr verbreitet sind.
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