Nachdem nun im ersten Teil des Artikels die Größe des Galaxy Nexus und dessen Rechenleistung im Vordergrund standen, geht es im Folgenden um Neuerungen der Software und um die Qualität der Kamera und der Sprachübertragung.
Software-Neuerungen: Face-Unlock und Spracherkennung
Eine nette, neue Funktion stellt die Gesichtserkennung des Galaxy Nexus dar. Diese Gesichtserkennung kann man dann dazu nutzen, das Handy entsperren. Ebenfalls ein Update erfuhr die Spracherkennung, die aber bei Weitem nicht mit der Siri-Steuerung des Apple iPhone 4S mithalten kann. Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes nach wie vor etwas schwer von Begriff und beachtet z.B. Groß- und Kleinschreibung nicht korrekt. Hier kann Google noch einiges von der Konkurrenz lernen.
Nicht ganz so toll: Speichererweiterung, Kamera und Sprachbild
Bei manch anderen Punkten lässt das Handy zu wünschen übrig. So wurde bei dem Nexus nur eine 5-Megapixel-Kamera verbaut, die zwar nicht schlecht ist, aber auch nicht wirklich überzeugt in Anbetracht der Tatsache, dass bei der Konkurrenz in der Regel 8-Megapixel-Kameras zum Einsatz kommen. Immerhin bietet das Galaxy Nexus zahlreiche Bearbeitungsmöglichkeiten für die aufgenommenen Schnappschüsse.
Auch hinsichtlich der Sprachqualität wurde das Handy in manchen Tests für sein leichtes Rauschen und Knacksen kritisiert. Nichtsdestotrotz ist die Sprachqualität aber immer noch als gut zu bezeichnen. Ebenfalls negativ ist zu bemängeln, dass der interne Speicher des Nexus mit seinen 16 Gigabyte nicht durch eine Speicherkarte erweitert werden kann.
Fazit
Alles in allem ist das Nexus aber ein gutes Handy mit einem guten neuen Betriebssystem, einem großen Display und einer sehr schnellen Hardware. Wer hierauf Wert legt, ist beim Nexus genau richtig. Für alle anderen lohnt sich der Kauf des zurzeit deutlich günstigeren Galaxy S II. Wenn man besonderen Wert auf eine gute Sprachsteuerung legt, der sollte einmal über das iPhone 4S nachdenken.
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