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	<title>Computer und Technik Ratgeber &#187; Nachschlagewerk</title>
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	<description>Praktisches und Hilfreiches rund um Technik, Computer &#38; Internet</description>
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		<title>Enzyklopädie offline &#8211; Microsoft beerdigt Encarta</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 15:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Beliebtheit von Wikipedia und anderen kostenlosen Online-Nachschlagewerken nagt schon seit längerer Zeit am Erfolg kostenpflichtiger Angebote, ob auf Papier, CD/DVD oder im Web. Nicht das erste, aber wohl das bekannteste &#8220;Opfer&#8221; ist nun das von Microsoft angebotene Encarta, das vom Hersteller komplett eingestellt wird. Wer heute beliebige Informationen sucht, bemüht im Normalfall zwei Quellen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Beliebtheit von Wikipedia und anderen kostenlosen Online-Nachschlagewerken nagt schon seit längerer Zeit am Erfolg kostenpflichtiger Angebote, ob auf Papier, CD/DVD oder im Web. Nicht das erste, aber wohl das bekannteste &#8220;Opfer&#8221; ist nun das von Microsoft angebotene Encarta, das vom Hersteller komplett eingestellt wird.</strong></p>
<p>Wer heute beliebige Informationen sucht, bemüht im Normalfall zwei Quellen: Wikipedia oder Google, wobei letztere oft genug auch zu Wikipedia führt. Vor der Zeit in der fast jeder das Internet nutzte, war der Weg etwas schwieriger. Natürlich wurden vorwiegend Bücher gewälzt, und auch die ersten Wissensarchive für den Computer verbreiteten sich ab ca. Mitte der 90er in den Haushalten, erst auf CD, später verteilt auf mehrere DVDs.<span id="more-142"></span></p>
<p>Microsoft Encarta ist sicher das bekannteste Digital-Lexikon, aber auch der Brockhaus Digital / Multimedial ist im deutschsprachigen Raum beliebt und weit verbreitet. Der Erfolg und die Popularität dieser Nachschlagewerke ließ allerdings etwa in dem gleichen Tempo nach, in dem sich Wikipedia zur Wissensquelle Nr. 1 entwickelte. Daneben gibt es noch eine ständig wachsende Zahl anderer Informationsquellen zu verschiedensten Gebieten, die ihr Wissen ebenso schnell, einfach und kostenlos ins Haus liefern.</p>
<p>Die Konsequenz daraus zieht Microsoft jetzt, und stellt nach gut 15 Jahren Existenz ihr Encarta noch dieses Jahr komplett ein, wie der Software-Riese <a href="http://encarta.msn.com/guide_page_FAQ/FAQ.html">auf seiner Homepage</a> verkündet, und wie viele Websites (z.B. <a href="http://www.golem.de/0903/66223.html">golem.de</a>) heute berichten. Das betrifft sowohl das Online Angebot als auch das &#8220;klassische&#8221; Angebot auf Datenträgern.</p>
<p>Für mich sehr schade, aber verständlich. Früher war Microsoft Encarta bei uns zu Hause ein schönes und oft genutztes Nachschlagewerk, nicht nur um Landeshauptstädte und Lebensdaten von grossen Persönlichkeiten nachzuschlagen. Der Kauf der CD-ROMs hat sich in jedem Fall gelohnt, die Suchfunktion war etwas das die Klassiker in Buchform nicht zu bieten hatten.</p>
<p>Dennoch wird heute jeder zugeben, dass fast immer weder das Buch noch die DVD, sondern Wikipedia in all diesen Fragen der erste Anlaufpunkt ist.</p>
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